Eine Kupferdestillationsanlage steht in einem Raum umgeben von Holzfässern und Flaschenabfüllmaschinen.

HISTORIE

Die Jever-Geschichte

Erfahrt mehr über die lange Tradition, die unser Bier zu einem Aushängeschild für die friesische Lebensart macht – geprägt von Wind, Weite und dem unverwechselbaren Charakter des Nordens. Seit den Anfängen vor über 175 Jahren steht unsere Braukunst für handwerkliche Sorgfalt, beste Zutaten und die tiefe Verbundenheit mit unserer Heimat.

2026

Jever Fun 0,0 %

Frischer Wind kommt auf mit Jever Fun 0,0 %, unserem ersten völlig alkoholfreien Pilsener. Als isotonische Erfrischung mit vollmundigem Biergeschmack ist Jever Fun 0,0 % der perfekte Durstlöscher – ideal für alle, die bewusst genießen und dabei leistungsfähig bleiben möchten. Unsere jüngste Neuentwicklung ergänzt ab diesem Jahr die alkoholfreie Jever Fun Produktrange.

Eine grüne Flasche mit blauer Etikettierung mit der Aufschrift - Jever Fun null Komma null Prozent Alkohol.

2025

Jever Strong

Starker Neuzugang für unser Produktportfolio: Jever Strong ist das Premium-Starkbier mit 7,5  % Alkoholgehalt. Getragen von einer ausgeprägten Malznote, steht unser bernsteinfarbenes Jever Strong für ein intensives Genusserlebnis – kräftig, vollmundig und herb-würzig. Dieser unverwechselbare Geschmack spiegelt sich auch in unserem hochwertigen, modernen Design wider.

Schwarze betaute Bierdose mit großem, goldenem und weißem Schriftzug.

2023

175-jähriges Jubiläum

Die Marke Jever feiert 175-jähriges Jubiläum. Gewürdigt wird das langjährige Bestehen der Brauerei sowie die Tradition des friesisch-herben Geschmacks mit zahlreichen Aktionen: von Jubiläumsdosen über exklusive Shop-Artikel bis hin zu einer Installation aus Bierkästen unmittelbar vor dem Friesischen Brauhaus zu Jever.

Eine goldfarbene Bierflaschenetikette mit einem Leuchtturm und Schriftzug in Grün.

2020

Jever Fun Blutorange

Der zweite alkoholfreie Biermix in der Produktreihe. Der alkoholfreie Biermix Jever Fun Blutorange vereint friesisch-herben Biergeschmack eines Jever Fun mit naturtrüber, fruchtiger Blutorangenlimonade.

Eine grüne Flasche mit Kondenswasser steht auf einem weißen Hintergrund.

2018

Jever Fun Zitrone

Der erste alkoholfreie Biermix in der Produktreihe. Der alkoholfreie Biermix Jever Fun Zitrone vereint den friesisch-herben Biergeschmack eines Jever Fun mit naturtrüber, fruchtiger Zitronenlimonade.

Grüne Flasche mit alkoholfreiem Getränk und Zitronenaroma steht auf weißem Hintergrund.

2015

Jever Pilsener

Unsere aktuellen Etiketten für Jever sind weiterhin puristisch und modern. Dabei kommen vor allem die Wahrzeichen der Stadt Jever noch stärker zur Geltung – das Schloss und der friesisch-herbe Schriftzug.

Eine ovale goldene Bierdose steht auf einer roten Oberfläche.

2005

Jever Dark

Trendiges Etikett für ein starkes Bier. Die Produktion des seit 2002 gebrauten Schwarzbieres Jever Dark wurde 2008 eingestellt.

Ein ovales, schwarzes Schild mit grüner und weißer Schrift vor einem schwarzen Hintergrund.

2004

Jever Lime

2004 wurde Jever Lime Teil unserer Produktreihe. Besonders stolz sind wir bis heute über die Auszeichnung Produkt des Jahres 2007 der Zeitschrift Lebensmittelpraxis. 2019 wurde die Produktion von Jever Lime eingestellt.

Rundes, grünes Etikett mit abgebildeter Limettenscheibe und Text für ein Getränk.

2003

Jever Pilsener

Jever Pilsener erhält neue Etiketten. Diese sind puristisch und zeitlos modern. Dabei ist aber ganz klar, dass sie eine Weiterentwicklung aus den 90ern und den vorangegangenen Jahren sind.

Bierflaschenetikett in Grün-Weiß mit Schrift und Wappen zeichnet sich durch seine ovale Form aus.

1998

Ein Bier hat Geburtstag

Die Marke Jever wird 150 Jahre alt und begeht dieses Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen während des ganzen Jahres.

Moderne Glasgebäude mit drei Türmen unter blauem Himmel stehen neben einem traditionellen Backsteinbau.

1997

Jever Pilsener im neuen Design

In den 90ern wurde das Aussehen unserer Etiketten schon wesentlich klarer und puristischer. Als nationale Marke muss man schließlich immer und überall wieder erkannt werden.

Ovales goldenes Etikett auf einer Bierflasche mit Text und einer Abbildung eines Gebäudes oben.

1997

Jever Light

Das alkoholreduzierte Jever Light etabliert sich und wird zum festen Bestandteil des Sortiments.

Eine Flasche Bier mit einem grünen und weißen Etikett, Schrift und Schlossgrafik.

1991

Jever Maibock

Anfang der 1990er Jahre wird der Bock eingestellt. Zwar gab es von 2006 - 2009 noch ein Revival, doch gehört der Maibock nicht mehr zum festen Sortiment. Zu sehen ist eines der letzten Etiketten der Produktionsreihe.

Etikett eines Bierflaschenlabels mit grünen und roten Details zeigt einen Brauereinamen und Biersorte.

1991

Die Fun-Generation

Ein neues Bier in der Produktreihe. Das Jever Fun. Die Absätze steigen und eine der ersten KEG-Fass-Abfüllungen Deutschlands und der Bau der verspiegelten Gärtürme sorgen für Furore.

Etikett einer halbliter Bierflasche in grün und weiß mit der Aufschrift alkoholfreies Pilsner.

1990

Jever Pilsener

Der Untertitel Friesische Braukunst wird in den oberen Rahmen des Logos integriert, während im unteren Bereich Angaben zu Alkoholgehalt, Füllmenge und Haltbarkeit aufgeführt werden.

Eine Bierflasche mit einem Etikett in Rot, Schwarz und Gold, Texte und eine Brauereisilhouette.

1989

Jever Export

Ein schlichtes und klassisches Design zeichnet das Etikett der letzten Jever Export-Generation aus.

Etikett auf einer grünen Bierflasche mit roten und weißen Akzenten, Text mit Volumenangabe.

1988

Jever Light

Gesunde, kalorienbewusste Ernährung wird modern – die Produktserie wird um das alkoholreduzierte Jever Light erweitert. Das abgebildete Etikett stammt aus dem Jahr 1991.

Etikett eines hellgrünen Bieres mit weiß-roten Streifen und einer Schlossillustration.

1985

Das Jever Export in Silber

Ein Bier im Wandel der Zeit. Der Verkaufsschlager in neuem Gewand. 1990 wird das Jever-Export nach rund 50 Jahren vom Markt genommen. Seltenes Etikett aus den 1980er-Jahren.

Grünes und rotes Bieretikett mit einer weißen Schrift und einer Zeichnung einer Kirche.

1983

Jever ist grün

Neben dem Schloss im Logo sind Farbe und Form der Jeverflasche bis heute bestehende Markenzeichen der gesamten Produktpalette. Flasche aus dem Jahre 1983.

Eine grüne Bierflasche mit goldfarbenem Deckel steht aufrecht.

1980

Erneuter Eigentümerwechsel

Die 80er-Jahre beginnen mit der Übernahme der Mehrheitsanteile an der Reemtsma-Gruppe (Eigentümer der Bavaria-St.-Pauli-Brauerei inkl. Jever) durch die Gebrüder Herz (Tchibo). Hier zu sehen ein Maibock-Etikett aus den 80er-Jahren.

Etikett einer Bierflasche mit grünen Ornamenten und einem Ziegenkopf-Logo, darunter Text und Volumenangabe.

1979

Das Jever Wappen

Das Jever-Wappen erscheint auf dem Etikett. Das Stadttor mit drei Türmen steht für die ursprüngliche Stadtbefestigung von Jever. Der Löwe ist das Wappentier der spätmittelalterlichen Häuptlinge. Heute ziert das Schloss Jever als Markenzeichen alle Produkte. Etikett von ca. 1979.

Etikett einer Flasche mit grünem Hintergrund und einem Schloss oben, Text bezieht sich auf Bier.

1975

Ein Markenzeichen aus Jever

Das erste Jever-Pilsener-Etikett mit dem Jever-Schloss erscheint um 1975. Das Schloss Jever ist seitdem Markenzeichen aller Jever-Produkte.

Grünes ovales Etikett mit Schrift und einer Kirche, darunter ein rechteckiges Schild.

1970

Es läuft und läuft

Zu diesem Zeitpunkt seit rund 20 Jahren auf dem Markt und immer noch der Verkaufsschlager: Jever Export. Etikett aus dem Jahre 1970.

Ein weißes Bieretikett mit rotem und grünem Rand, Text in Schwarz und Rot.

1970

Jever Edelmalz

Ein seltenes Etikett des Jever Edelmalz. Dieses Bier war nur für kurze Zeit auf dem Markt. Auf dem Etikett zeigen sich die modischen Auswirkungen der 70er-Jahre mit einer Farbkombination von braun, gelb und blau.

Gelbes Bieretikett mit blauer und roter Schrift und schwarzem Rand auf weißem Hintergrund.

1970

Die goldenen 70er-Jahre

Etikett aus den 70er-Jahren mit Golddruck. Dank einer neuen Füllanlage mit Edelstahlfässern können bis zu 50.000 Flaschen pro Stunde abgefüllt werden.

Ein grünes Etikett eines Pilsner-Bieres zeigt den Namen des Brauhauses und eine Geschmacksbeschreibung.

1968

Jever Maibock

Das legendäre Etikett des Jever Maibock.

Ovales Etikett mit einer weiblichen Figur, die ein Buch liest, umgeben von rotem und grünem Hintergrund.

1965

Jever Export

Das Exportbier von Jever war zu diesem Zeitpunkt das meistverkaufte Bier der Marke. Bierdeckel von 1965.

Rundes Logo mit grüner, weißer und roter Beschriftung, schwarzer Hintergrund.

1965

Jever Maibock

Eine weitere Sorte kommt hinzu: Das Jever Maibock. Im Vergleich zu einem Jever Pilsener setzen die Braumeister beim Jever Maibock mehr Malz und weniger Wasser ein. Damit entsteht beim Jever Maibock die typische Geschmeidigkeit und Vollmundigkeit mit einem Alkoholgehalt von 7,4 %. Etikett von 1965.

Rundes Etikett mit einem Ziegenkopf in der Mitte und gelb-grüner Umrandung.

1965

Die Pils-Welle und neue Sorten

Die Pils-Welle in den 60er-Jahren beschert Jever Pilsener große Absatzerfolge. Jever Pilsener etabliert sich als nationales Pilsener.

Rundes Etikett mit grüner und weißer Schrift, umrahmt von einer goldenen Linie.

1960

Jever Märzen Bier

Der Name Märzenbier kommt von seinem Brauprozess: Das Märzen wird bei einer Temperatur von unter 10 Grad Celsius gebraut. Vor der Erfindung der technischen Kühlung konnte dieses Bier daher nur bis März gebraut werden. Seltenes Etikett aus den 1960er-Jahren.

Rundes Bieretikett mit Aufschrift, Beschreibung von Geschmack und Herkunft.

1960

Jever Export

Der Exportschlager mit der Bügelöffnung. Die braune Jever-Export-Flasche von 1960.

Eine braune Bierflasche mit Bügelverschluss steht aufrecht. Sie trägt ein rotes Etikett.

1958

Die Welt trinkt Jever

Das Jever Export ist ein weltweiter Verkaufsschlager und wird bis 1990 gebraut. Exportetikett von 1958.

Rotes Logo mit Kreisform, mittig ein Wappen und Text über eine spezielle Brauerei.

1951

Es geht bergauf

1951 kann das Brauhaus bereits bis zu 1.200 Flaschen pro Stunde abfüllen. Zum Vergleich: Heute sind es bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde.

Etikett einer Biermarke mit grüner Schrift und Abbildung einer Frau, die ein Buch hält.

1950

Der Exportschlager aus Jever

In den 50er-Jahren geht es bergauf. Der Flaschenverkauf nimmt stetig zu. Hier zu sehen: Ein Etikett der Bavaria-St.-Pauli-Brauerei von 1950.

Ein ovales Bierdeckel-Design in Rot, Weiß und Blau mit einem Wappen und Text.

1949

Nachkriegszeit und Wiederaufbau

Der zweite Weltkrieg hat seine Spuren hinterlassen. Wegen Treibstoffmangels wurde Bier nur noch an Selbstabholer direkt an der Brauerei verkauft. Der damalige kaufmännische Leiter fährt selbst von Hof zu Hof, um Gerste einzukaufen oder einzutauschen.

Ein kreisförmiges Logo mit grünem Ring und zentral einem roten Wappenschild.

1937

Jever Pilsener wird bekannt

Etikett aus dem Jahre 1937. Das Bier aus Jever ist zu diesem Zeitpunkt überregional bekannt. Seit 1937 ist Jever Pilsener unter seinem bis heute gültigen Namen auf dem Markt.

Ein rundes, farbiges Etikett zeigt eine Person auf einem springenden Pferd.

1934

Eine wegweisende Rezeptur

Der Braumeister Ernst Böhme hat eine Idee: Dem besonders reinen und weichen Wasser setzt er eine Spur mehr Hopfen hinzu. So entsteht der friesisch-herbe Geschmack, der ein Jever Pilsener ausmacht.

Ein lächelnder Mann trägt einen Hut und raucht eine Zigarre. Er hat einen Anzug an.

1923

Auszug aus der Mutterrolle

Der 1. Weltkrieg ist vorüber und auch in Jever stehen große Veränderungen ins Haus. Im Jahre 1923 wird das Brauhaus erneut verkauft, diesmal an die Bavaria-St.-Pauli-Brauerei in Hamburg-Altona.

Eine historische Dokumentwiedergabe mit handgeschriebenen und gedruckten Texten über persönliche Details.

1914

Erster Weltkrieg und Neubeginn

Der Erste Weltkrieg bricht aus. Damit beginnt eine der härtesten Krisen im Brauhaus. Theodor Fetköter jun., der die Rolle seines Vaters übernahm, fällt an der Front. Gerhard Arends übernimmt die Geschäftsführung. Hopfen und Gerste werden knapp, die Inflation galoppiert. Ausgebaut wird die Brauerei erst in den Goldenen Zwanzigern.

Zwei Personen stehen neben einem alten Lieferwagen auf einer Straße.

1912

Die Belegschaft

Auf diesem Foto aus dem Jahre 1912 ist die damalige Belegschaft zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten 35 Personen für die Brauerei.

Eine Gruppe lachender Männer in historischer Kleidung posiert vor einem Gebäude.

1900

Die Fetköter-Brauerei

Die Zeichnung zeigt das Betriebsgelände ca. im Jahre 1900 – aus der Braustätte ist im Lauf der Zeit eine große Brauerei geworden. Das Wachstum war einer der Gründe, warum sich Theodor Fetköter maßgeblich an der ersten Wasserleitung für die Stadt Jever beteiligte.

Historische Zeichnung einer kleinen Stadt mit mehreren Gebäuden und Straßen.

1894

Ein friesischer Visionär

Die Ideen von Theodor Fetköter Senior waren der Zeit weit voraus. Er begann Werbung zu machen und fertigte spezielle Flaschen an. Aus heutiger Sicht die ersten Schritte zu einer starken Markenentwicklung.

Ein Mann mittleren Alters mit Vollbart sitzt auf einem Stuhl.

1870

Die grüne Jever Flasche

Wo andere ihr Bier in normalen Krügen auslieferten bestand Theodor Fetköter 1870 auf spezielle Flaschen. Die Kleinbrauerei wächst zu einer großen Braustätte heran.

Eine grüne Glasflasche steht aufrecht auf einer roten Oberfläche, Text eingraviert.

1867

Ein Leben für beste Bierqualität

Nach dem Tod von Diedrich König wird die Braustätte am 27. Juli 1867 von Theodor Fetköter gekauft. Fleißig und pflichtbewusst braut dieser ein exzellentes Bier.

Eine altersgefärbte Karte enthält deutsche Schreibschrift auf hellem Grund.

1848

Klein aber fein

Urkunde aus dem Jahre 1848. Mehr als 20 kleine Braustätten gibt es zu dieser Zeit in der Region. Diedrich König aber glaubt fest daran, dass sein Bier etwas ganz Besonderes ist. Und er sollte Recht behalten.

Ein historischer Textauszug auf Deutsch, datiert auf den 10. November 1848.

1848

Ein König macht den Anfang

Die Geschichte vom Friesischen Brauhaus zu Jever beginnt im Jahre 1848. Am 10. November gibt Gastwirt Diedrich König bekannt, dass er ein Flaschenbier verkaufe. Zu diesem Zeitpunkt war die Brauerei nur eine von vielen in der Region.

Ein Herr mit Hut und Bart hält eine Pfeife und weist mit dem Finger.